Magnesium und Schlaf

Gibt es einen Zusammenhang?

Der Mineralstoff Magnesium ist an fast allen Körperfunktionen irgendwie beteiligt. So beeinflusst dieser Stoff z. B. das Herz-Kreislauf-System ebenso wie Muskel- und Nervenzellen. Bei einem Magnesiummangel kann es deshalb zu vielen, teils schweren Krankheitserscheinungen kommen. Es kann zu leichten Schlafstörungen und auch gravierenden Störungen des Einschlafens, Durchschlafens und des Schlafs insgesamt kommen. Etliche wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die Magnesium-Einnahme eine positive Wirkung auf unseren Schlaf haben kann. Deshalb ist es bei bestehenden Schlafproblemen sinnvoll, eine Therapie mit Nahrungsergänzungsmitteln auszuprobieren. Wir informieren über Zusammenhänge zwischen Magnesium und Schlaf.

Wie Neurotransmitter unseren Schlaf beeinflussen

Ein Grund, warum Magnesium unseren Schlaf günstig beeinflusst, ist seine Wirkung auf Neurotransmitter. Das sind sogenannte Botenstoffe, die elektrische Reize (Informationen) von Nerv zu Nerv übertragen. So bindet sich Magnesium an Rezeptoren des Neurotransmitters GABA, der Gamma Amino Buttersäure. Deren Einfluss auf Schlaf-Zyklen und Schlaf-Qualität konnte in Studien nachgewiesen werden. Ist kein Magnesium vorhanden, funktionieren die Neurotransmitter nicht ausreichend und der Schlaf ist gestört. Magnesium ist auch beteiligt an der Umwandlung der essentiellen Aminosäure L-Tryptophan zu Serotonin. Serotonin ist ein Botenstoff und ein Gewebshormon mit Einfluss auf den Schlaf-Wach-Rhythmus. Serotonin wiederum ist eine Vorstufe des Schlafhormons Melatonin. Dieses Melatonin ist entscheidend für einen erholsamen Schlaf.

Magnesium-Einnahme – Untersuchungen bestätigen Nutzen

Immer mehr Menschen, vor allem ältere, leiden unter Schlafstörungen. Entsprechend untersuchen Mediziner und Wissenschaftler die Gründe dafür und finden interessante Möglichkeiten der Behandlung dieses Problems. Ein direkter Zusammenhang mit Magnesiummangel war immer wieder festzustellen. Der Vitalstoff-Experte Prof. Dr. Elmar Wienecke von der Fachhochschule des Mittelstandes in Halle/Westfalen stellte fest, dass sich regelmäßige Magnesium-Einnahme positiv auf den nächtlichen Schlafrhythmus und den Organismus des Menschen auswirkt. Die muskelentspannende Wirkung von Magnesium und dessen direkter oder indirekter Einfluss auf die Hormone Cortisol, Melatonin und Serotonin bewirken die positive Veränderung des Schlafes. Durch erhöhte Ausschüttung des Stresshormons Cortisol scheiden in Stresssituationen die Nieren vermehrt Magnesium aus. Aufgrund des durch die Ausscheidung verursachten Magnesiummangels erhöht sich die Stresshormon-Produktion. Herzfrequenzsteigerung, Nervosität und Schlafstörungen können unangenehme Folgen sein. Allerdings kann mit hoch dosierter Magnesium-Einnahme der Cortisol-Spiegel auch wieder gesenkt werden. Die Tiefschlafphase verlängerte sich dadurch automatisch wieder. Diese Effekte bestätigte eine klinische Studie am Max-Planck-Institut in München. Ein positiver Einfluss durch Magnesium-Einnahme auf unsere Schlafqualität kann also durch hochwertige und gut verträgliche Magnesiumpräparate immer erreicht werden.

 

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Mineralien und Medikamente  – Einflüsse auf Magnesium-Einnahme

Wer eine Magnesiumsubstitution plant und andere Medikamente oder Mineralstoffe nimmt, sollte dies mit einem Arzt absprechen. Kalzium und Zink stehen bei der Aufnahme in gewisser Verbindung zu Magnesium. So kann beispielsweise ein besonders starker Magnesiummangel einen Calciummangel nach sich ziehen. Dies deshalb, weil Magnesiummangel die Bildung von Parat-Hormon verringert. Ein zu hoher Kalziumspiegel kann die Aufnahme von Magnesium und Zink im Körper stören. Das ideale Kalzium-Magnesium-Verhältnis ist 2:1, also bei Nahrungsergänzung z. B. bei 320 mg Magnesiumanteil höchstens 640 mg Calzium. Einige Medikamente können eine Magnesiumausscheidung als Nebenwirkung haben. Dadurch kann es sehr schnell zu einem Mangel des Mineralstoffes führen. Probleme mit dem Schlaf stellen sich in der Folge automatisch ein und müssen nicht sein, wenn man über die Nebenwirkungen informiert ist.

Angst, Depression, Schlaf – Magnesium kann helfen

Laut Beobachtungen gibt es einen Zusammenhang zwischen Angst, Depression und Schlaf. Wobei diese Überlegung logisch erscheint. Denn aus stetiger Angst oder Schlafmangel entstehen Erschöpfungszustände, die zu Depressionen führen können. Ein Magnesiummangel ist nicht selten Ursache eines solchen Teufelskreises. Bei Magnesiummangel kommt es zu körperlichen Symptomen wie Nervosität, Unruhe, Angst, Herzklopfen, Herzrasen usw. Kommen dann noch Schlafmangel oder Schlafstörungen hinzu, belastet dies den menschlichen Organismus immens. Magnesium sollte im menschlichen Serum in einer Konzentration von 0,75 bis 1,05 mmol/L enthalten sein. Weniger als 0,61 mmol/L gelten als Magnesiummangel. Selbst wenn die labortechnische Untersuchung keinen Magnesiummangel ergibt, kann ein Magnesiummangel tatsächlich vorliegen. Da eine Supplementierung mit Magnesium ungefährlich ist, kann man bei der oben beschriebenen Symptomatik einfach die Einnahme ausprobieren. Nach 4 Wochen sollte man erste Erfolge bei der Verbesserung dieser Beschwerden erhalten. Trotzdem empfiehlt sich die weitere Einnahme, um den Mg-Mangel ganz zu beheben und auch vorzubeugen.

Die Nahrungsergänzung mit Magnesiumpräparaten sorgt dafür, dass die Reizüberleitung zwischen Muskeln und Nerven wieder bestens funktioniert. Der Körper kann wieder optimal entspannen, gesunder Schlaf und das damit einhergehende Wohlbefinden ist wieder möglich. Nehmen Sie aber Ihre tägliche Magnesium-Dosis nicht nur zum Schlafen gehen, sondern bereits vorher über den Tag verteilt. So kann Ihr Körper im Laufe des Tages schon genügend Magnesium verarbeiten, um einen erholsamen Schlaf zu ermöglichen. Bei bestehenden Schlafproblemen muss das Magnesium im Körper erst aufgefüllt werden – meist über Monate. Mit einer Verbesserung der Schlafqualität ist bei regelmäßiger Mg-Einnahme bei richtiger Dosierung frühestens nach 3-4 Wochen zu rechnen. Bleiben Sie am Ball, um Ihren Schlaf zu verbessern und nehmen Sie gut verteilt Ihre Tagesdosis eines gut verfügbaren Präparats ein: