Welche Rolle spielt Magnesium im Alterungsprozess?

Magnesium-Mangel beschleunigt den Alterungsprozess

Als essentieller Mineralstoff spielt Magnesium im Alter und Alterungsprozess eine große Rolle. Es wird nicht nur zur Zellteilung, sondern auch zur DNA Reparatur, zur Aufrechterhaltung der Nervenfunktion und zum Knochenaufbau benötigt. Ein Magnesium-Mangel kann mit zahlreichen Beschwerden einhergehen und wird mit vielen verschiedenen Erkrankungen in Verbindung gebracht. Wie Studien belegen, neigen insbesondere ältere Menschen zu einem Magnesiummangel.

In den letzten Jahrzehnten wurden verschiedene Studien durchgeführt, die den Zusammenhang zwischen einem Magnesiummangel und dem Alterungsprozess beleuchteten. Auch die medizinische Fachliteratur spricht eine klare Sprache: Ein Mangel an Magnesium beschleunigt nicht nur den Alterungsprozess, sondern trägt auch zur Entstehung altersbedingter Erkrankungen bei. Generell gilt, dass der Magnesiumstatus im Alter aus zweierlei Gründen beeinträchtigt sein kann: Zum einen kann die Magnesiumaufnahme unzureichend sein, zum anderen kann es im fortgeschrittenen Alter zu Veränderungen im Magnesiumstoffwechsel kommen. Bereits 1993 konnten Wissenschaftler belegen, dass Tiere, die unter einem Magnesiummangel leiden, deutlich anfälliger für oxidativen Stress und Gewebeschäden sind. Umgekehrt kann ein Übermaß an oxidativem Stress zu einem Magnesium-Mangel führen. Dies beschleunigt den Alterungsprozess enorm, denn zu den biologischen Veränderungen, die mit dem Altern verbunden sind, zählt eine Zunahme der freien Radikale mit anschließender Zellschädigung. Hauptziel der freien Radikale sind die ungesättigten Lipide der Zellmembran, Aminosäuren und die Nukleotide der DNA. Mangelt es dem Körper an Magnesium, fällt es dem Organismus schwerer, sich gegen freie Radikale zu wehren und bereits entstandene Schäden zu reparieren. Die schützenden Eigenschaften verschiedener Antioxidantien und Nährstoffe deuten außerdem darauf hin, dass ein Übermaß an freien Radikalen zu einem Magnesium-Mangel führen kann. Im besonderen Maße soll ein bestehender Magnesium-Mangel an der Entstehung von Diabetes, stressbedingten, psychischen Problemen, Entzündungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atherosklerose, Ischämie, Störungen des Calciumstoffwechsels, Immunschäden und Fibrose beteiligt sein.

Mangel vorbeugen – Magnesium-Einnahme im Alter

Ein Mangel an Magnesium wirkt sich nicht nur negativ auf die körpereigene Energieproduktion aus, sondern verringert auch die biologische Resistenz gegen freie Radikale sowie seine antioxidative Kapazität. Fehlt es dem Körper an Magnesium, können die Mitochondrien kaum noch ATP erzeugen, was für den Energiestoffwechsel jedoch unabdingbar ist. Die Folge: Betroffene fühlen sich schwach, lustlos und krank, was die Lebensqualität nachträglich beeinflussen kann. Auch die geistige Leistungsfähigkeit leidet darunter, Vergeßlichkeit und Orientierungslosigkeit können die Folge sein.

Eine Studie aus dem Jahr 2010 konnte belegen, dass ein chronischer Magnesiummangel zu einer erhöhten Produktion von sauerstofffreien Radikalen und zu chronischen Entzündungen führt. Altern ist demnach auch oft mit einem Magnesium-Defizit verbunden, dessen Folgen nicht selten Muskelverlust und Sarkopenie (Einschränkung von muskulären Funktionen) sind. Chronische Entzündungen sowie Veränderungen im Stoffwechsel und an Gefäßen sind die schleichenden Folgen eines Magnesium-Defizits. Durch Ernährung könnte einem Mangel zwar gezielt vorgebeugt werden, allerdings beeinflussen häufig Magnesium-Räuber den Mineralien-Haushalt. So kommt es durch unausgewogene Ernährung, übermäßigen Koffein-Konsum und diverse Arzneimittel häufig unbemerkt zu verminderter Zuführung und Aufnahme von Magnesium. Besonders im Alter wird daher zu einer zusätzlichen Magnesium-Einnahme geraten. Ein bereits bestehender, nachweislicher Mangel sollte in jedem Fall mit einer kontrollierten Magnesium-Einnahme behandelt werden, denn der Magnesium-Gehalt in der Nahrung reicht für gewöhnlich nicht, um das Defizit auszugleichen.

Lesen Sie, was Sie bei Dosierung und Anwendung berücksichtigen müssen!

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Studien:
Magnes Res. 1993 Dec;6(4):369-78. Magnesium and ageing. I. Experimental data: importance of oxidative damage. Rayssiguier Y1, Durlach J, Gueux E, Rock E, Mazur A.
Curr Pharm Des. 2010;16(7):832-9. Magnesium and aging. Barbagallo M1, Dominguez LJ.